Alpujarras
Flankiert von den höchsten Bergen Spaniens eröffnet sich im Süden über viele Kilometer
eine weite, üppige Tallandschaft - die Alpujarras. Ihr Lebenselixier ist der Guadalfeo,
der wie viele andere Flüsse und Bäche in der Sierra Nevada entspringt.
Hier findet man Orte wie die Kurstadt Lanjaron, berühmt für ihre Mineralquelle.
Die höchstgelegenen Dörfer, die zum kunsthistorischen Erbe zählen. Oder die Kleinstadt
Órgiva, die als Tor zu den Alpujarras gilt. Je weiter man sich hinein begibt, desto
greifbarer ist die Sille, desto verführerischer ist die imposante Umgebung.
Orte in den Alpujarras, zum Beispiel
Órgiva
Die Kleinstadt mit Ihren etwa 5000 Einwohnern wird schon seit vielen Jahren von
Touristen besucht. Früher waren es die "Hippies", die zum Campen herkamen. Daran
mussten sich die Einheimischen erst einmal gewöhnen. Heute sind es Individualtouristen
und noch immer versprüht Órgiva ein wenig den Charme eines alternativen Reiseziels.
Es liegt beinahe am Talgrund des Flusses Guadalfeo auf 400 Metern. An die Küste
und die Strände von Salobreña fährt man eine halbe Stunde, nach Granada eine Stunde.

Blick auf Órgiva. Dahinter erheben sich die Berge der Sierra de la Contraviesa.
Essen gehen
Restaurant - Pizzeria La Almazara, Avenida Gonzales Robles (Ortsmitte Órgiva)
für spanische Verhätnisse schmackhafte Pizzen und Pasta. Gemütliche Atmosphäre im
Altbau drinnen und sehr nett draußen sitzen im Garten.
Bubión
Eines der typischen weißen Dörfer der Alpujarras. Charakteristisch sind die mit
Bruchsteinplatten gedeckten Dächer, aus denen allenthalben die weiß getünchten Schornsteine
herausragen. Es liegt auf gut 1300 Metern Höhe an der Schlucht Barranco
de Poqueira, die Ihren Ausgangspunkt am Gipfel der Sierra Nevada,
dem Pico Veleta (3394 m) hat. Zusammen mit seinen Nachbarorten Pampaneira und Capileira wurde
Bubión mit dem Titel "Kunsthistorisches Erbe" ausgezeichnet.

Impressionen aus Bubion.
Fotos: el Sur