Die Geschichte.
Doña Simona und ihr Mann Don Mariano waren ein reich begütertes Paar auf der Insel, viele Ländereien gehörten zum Besitz der Familie. Als sich ihre Tochter Doña Felipa in den Kopf setzte, den zwei Jahre jüngeren, besitzlosen Don Felipe zu heiraten, konnte sie nicht mit dem Einverständnis ihrer Eltern rechnen. Sie tat es doch, obwohl ihr die Enterbung drohte.
Am Ende erhielt sie ein Grundstück in Santa Lucía, das abgelegenste Stück Land aus dem Familieneigentum. Das junge Paar bezog dieses Haus und sie bekamen 4 Kinder.
Aber die Zeiten waren schlecht und Felipe zog, wie viele, aus nach Cuba um sein Glück zu suchen. Später ließ er die Kinder nachkommen, so daß Doña Felipa allein zurückblieb und von dem lebte, was ihr die Kinder schickten. In ihrem Zimmer brannte Tag und Nacht ein Öllicht, das die Familie in der Ferne beschützen sollte.
Im Jahr 1914 kehrte der älteste Sohn Pedro zurück mit der Absicht seine Mutter mitzunehmen und alle in Cuba wieder zusammenzubringen. Er hat es aber nicht geschafft, jene Tage waren unruhig in Cuba. Don Pedro blieb also im Haus zusammen mit seiner Mutter und vermählte sich schließlich mit Doña Modesta Concepción.
Nach der Eheschließung unterhielt Pedro das Land, baute Weizen und Bohnen an. Er kelterte Wein, den er in Fässern lagerte und jedes Jahr, zum St. Martins Tag gab es ein großes Fest. Eine Tradition, die bis heute fortbesteht.
Doña Felipa starb im Alter von 84 Jahren, kurz darauf auch Felipe und später noch die anderen Kinder auf Cuba. Es blieb Pedro als einziger Erbe übrig.
Dessen zweite Tochter Doña Sara Cabrera Concepción ist die heutige Besitzerin des Häuschens, das sie 1994 restaurieren & herrichten ließ und »Sara« taufte.
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