Puerto y Villa de Tazacorte
Die kleinste Gemeinde La Palmas.
Im Westen, kaum auf unserer Karte
zu erkennen. Die charmante Kleinstadt Tazacorte, ein wichtiger Hafen, ein großer
Strand und - jede Menge Bananen.

Strand in Puerto de Tazacorte.
Tazacorte ist ein charmantes Städtchen. Das milde Küstenklima zieht auch einige
Touristen an. Es gibt Pensionen und Apartmenthäuser. Ein paar Bars, Cafés und Restaurants
haben sich auf den schönen Plätzen im Ortszentrum angesiedelt.

Villa de Tazacorte. Bananenstauden bis zur Steilküste.

Das "Zentrum" von Puerto de Tazacorte
Die Promenade im alten Stadtkern ist wirklich etwas Besonderes. Als Treffpunkt und
Flaniermeile grenzt sie aber nicht etwa ans Meer, sondern an ausgedehnte Bananenfelder:
Tazacorte liegt 100 Meter hoch und ist einen knappen Kilometer Luftlinie vom Atlantik
entfernt.
Die Rolle des Seebads übernimmt Puerto de Tazacorte. Entlang der Küste zieht sich
der Ort in die Länge: am südlichen Ende der zweitwichtigste Hafen La Palmas, der
erweitert und ausgebaut wird. Heute hauptsächlich Fischereihafen, soll er irgendwann
auch als Yachthafen Bedeutung erlangen.
Am nördlichen Ende, vor einer steilen Felswand, befindet sich der alte Ortskern.
Früher legten hier die Bananendampfer an, Reste der Anlegestelle ragen noch ins
Meer. In den letzten Jahren entwickelte sich ein kleines touristisches Zentrum mit
Apartments, fabelhaften Fisch-Restaurants und Bars. Eine nagelneue, ausgedehnte
Promenade entstand und in der Mitte wird eine Art Meeres-Wasserpark gebaut. Die
Grünanlagen drumherum sind gut in Schuß. Ob und wann allerdings das große Schwimmbecken
fertiggestellt wird, das steht völlig in den Sternen. Die Anlage ist immerhin seit
1982 (!) im Bau.
Insgesamt sehr nett und beschaulich geht es hier zu, und seit 2001 der lange Küstenstreifen
mit Wellenbrechern bewehrt, sowie gereinigt und hergerichtet ist, gibt es in Puerto
de Tazacorte Sandstrand satt.
Essen gehen
- Kiosko Teneguia in Puerto de Tazacorte, Tel. 922 460547
Fisch und kanarische Küche. In älteren Reiseführern noch als Bretterbude direkt
an der Meeresbrandung beschrieben, hat sich das Restaurant mit der Neugestaltung
der Promenade in einem Neubau fest etabliert.
Es gibt noch ein paar weitere gute Restaurants in Puerto, nur bei Montecristo
hat es uns nicht gefallen (schlechtes Essen, schlechter Service...)
Fotos: el Sur