Die Wassermühle liegt oberhalb von Santa Cruz, wohin man mit dem Auto in 10 Minuten fährt, die berühmte Wallfahrtskirche Las Nieves ist nur einen Spaziergang entfernt. Wanderwege in die Berge beginnen direkt hinter dem Haus. In der Nachbarschaft wird Obst und Gemüse angebaut, sowie Ziegen und Kleinvieh gehalten.
Die unter der Mühle vorbei führende Landstraße macht sich natürlich geräuschmäßig bemerkbar. Empfindliche Gäste werden sich daher über die schallschluckenden Fenster im Haupthaus freuen.
Im unteren Teil der Anlage ist die kleinere Wassermühle B.
Bei der Mühle ist auf einem Schild der Stadtverwaltung etwas über die Geschichte zu lesen:
»Die Kanalisierung der öffentlichen Wasserversorgung von Santa Cruz de la Palma von den Quellen in der Schlucht von El Rio aus fand 1534 ihren Abschluß. Von dieser Zeit an errichtete man an verschiedenen Stellen über dem Wasserkanal mehrere sogenannte Mehl- oder Brotmühlen, die das natürliche Gefälle des Gebietes ausnutzten, um die sie antreibende Wasserkraft zu verstärken. 1567 existierten laut dem Portugiesen Gaspar Frutuoso sechs Mühlen dieser Art in der Schlucht von El Rio. Sie bestehen aus einer Röhre, durch die im Inneren das Wasser fällt, und auf einer unteren Ebene aus einem Ziegelhaus mit der Mühlanlage und dem Mühlstein.«
Der auffällige Kubus, der dem Haus seine Form verleiht, birgt die Röhre, durch die früher das Wasser schoß.
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