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Von Naturstränden, Wein, Wind und hellem Tuffgestein

Reiseinformationen Teneriffa - Süden

Der meiste Sonnenschein - die größte Trockenheit. Ausgedehnte, fast unbewohnte Landstriche, in denen helles Tuffgestein überwiegt. An der Küste findet man die schönsten Naturstrände Teneriffas, in den höheren Lagen kleine Ortschaften, in denen die Zeit stehengeblieben zu sein scheint. Ab einer Höhe von 800 m kehrt mit den Kiefernwäldern der "Corona Forestal" völlige Ruhe ein.

Ein anderes Bild bietet sich demjenigen, der gerade am Flughafen Teneriffa Süd angekommen ist. Gewerbegebiete und hektisches Treiben entlang der Autobahn bei San Miguel und San Isidro. Schmucklose Architektur und eintönige Anlagen in vielen Küstenorten. Die trockene, fast wüstenähnliche Landschaft verzeiht die Eingriffe des Menschen am wenigsten.


Granadilla & El Médano

Zu beiden Seiten des Naturmonuments Montaña Roja ("roter Berg") erstrecken sich die schönsten Naturstrände Teneriffas. Die Playa del Médano - das Paradies für Windsurfer - und die windgeschütztere Playa la Tejita. Der Ort El Médano selbst ist recht beschaulich geblieben, der stürmischen touristischen Entwicklung seit den 1970er Jahren zum Trotz.


Strand und Promenade von El Médano. Im Hintergrund der Montaña Roja. Foto: Andree Stephan.

In Los Abrigos findet sich ein weiterer Küstenort, der sich einen gewissen Charme erhalten hat. Rund um den kleinen Hafen reihen sich an der Promenade die für frischen Fisch und Meeresfrüchte bekannten Restaurants auf.

In den höheren Lagen lohnt die historische Altstadt von Granadilla einen Besuch. Eine der attraktivsten Wanderungen ist die zur Paisaje Lunar, der "Mondlandschaft" von Granadilla.

In dem kleinen Dörfchen Las Vegas auf knapp 700 m Höhe haben wir einige Casas im Programm.

  • Website der Gemeinde Granadilla (spanisch): www.granadilladeabona.org/turismo
    Unter Información Turística > Ocio y Tiempo Libre findet man Infos zu Wanderungen ("senderismo") und Links zu Anbietern von Wandertouren und Windsurfschulen/Verleih.


Vilaflor

Mit 1.400 Metern eine der höchstgelegenen Gemeinden Spaniens. Das kleine, hübsche Dorf, eingerahmt von Pinienwäldern und Mandelhainen, ist einen Ausflug wert. Bekannt ist es durch seinen historischen Ortskern, Kunsthandwerk und seine Gastronomie. Es ist ein guter Ausgangspunkt für Wanderungen in der reizvollen Umgebung oder auch gut für einen Zwischenstopp auf dem Weg in den Teide-Nationalpark.



Das Dörfchen Arico Nuevo wurde im Jahr 1703 gegründet und steht heute unter Denkmalschutz.
Foto: el Sur

Arico

Die flächenmäßig zweitgrößte Gemeinde Teneriffas ist geprägt von der Landwirtschaft. Terrassierte Felder überziehen die Landschaft. Vielerorts wird Wein angebaut, der unter diesen Bedingungen bewässert werden muss. Eine ruhige und dünn besiedelte Ecke der Insel.

Playa Grande

In den kleinen Orten an der Küste sind eintönige Wohn- und Ferienanlagen entstanden. Kein Wunder, die Anwohner zieht es an die Strände. Im ehemaligen Fischerdorf Poris de Abona gibt es einen kleinen Strand am Hafen sowie in Richtung Leuchtturm den feinen Sandstrand Playa Grande. Der Nachbarort Abades kommt mit der Playa de los Abrigos daher.

 

Güimar

Im an sich trockenen, aber urbar gemachten Tal von Güimar werden in den verschiedenen Höhenzonen auf weit verzweigten Feldern und Terrassen Bananen, Kartoffeln, Obst und Gemüse angebaut. Das Städtchen Güimar mit einem ansehnlichen Ortsbild hat gut 10.000 Einwohner. Vom Aussichtspunkt Mirador de Don Martín südlich der Kleinstadt hat man einen herrlichen Blick über die gesamte Südostküste.

  • Ethnografischer Park Pirámides de Güimar: www.piramidesdeguimar.net
    Komplex astronomisch ausgerichteter Stufenpyramiden aus vorspanischer Zeit. Der Park beherbergt ein Auditorium, Museum und verschiedene Ausstellungszelte.


Arafo

Arafo ist ein stilles und ruhiges Örtchen mit kultureller und vor allem musikalischer Tradition, was sich in diversen Musikgruppen und Orchestern manifestiert. Die Tradition wird auch in anderen Bereichen hochgehalten: im Weinanbau, der Käseherstellung, im Schreinerhandwerk, Kunsthandwerk, etc. In dieser gepflegten 5.000 Seelen-Gemeinde verweilt man gerne auf der besonders schönen Plaza.


Candelaria

In der Basílica de la Virgen de la Candelaria in der Altstadt von Candelaria wird die Marienstatue der Schutzpatronin der Kanarischen Inseln aufbewahrt. Alljährlich am 14. und 15. August wird die Virgen de la Candelaria mit einem großen Pilger- und Volksfest geehrt.

Website der Gemeinde Candelaria (spanisch): www.candelaria.es
Regionale Informationen, Strände, Stadtplan, Geschichte, etc.

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